Paihia

Von Auckland aus ging es am Sonntag nun weiter nach Paihia mit dem Straybus. Dieser Sonntag war nicht ganz so mein Glückstag: der eigentlich eingeplante Besuch bei einem Maori-Dorf und einem Kiwi-Haus fiel ins Wasser, weil eine Beerdigung dort stattfand, und es kam zu ein paar dummen Missverständnissen, weswegen ich eine Nacht in einem Hostel buchte, anstatt die kostenlose Nacht von Stray inklusive BBQ zu nutzen. Aber es gab auf dem Hinweg immerhin schon ein paar nette Einblicke in die Natur.

Es ist nun schon Donnerstag, das heißt, es ist mein fünfter Tag hier und langsam kennt man das kleine Städtchen schon ganz gut. Ich habe die bisherige Woche mit Lisa und ihrer Freundin Jessy verbracht und wir haben ein wenig die Gegend erkundigt. Langsam kann ich mich nicht mehr sonderlich für die ganzen Küsten begeistern, aber die Waldlandschaft hier ist echt beeindruckend und erinnert doch ab und an sehr an Herr der Ringe. Ansonsten habe ich meine Zeit auch schon mit einer Runde Tennis verbracht, das ist hier alles recht angenehm so weit.

Das Hostel „Pickled Parrot“, in dem ich zuerst unterkam, war bisher das beste. Wir hatten zum ersten Mal unbegrenzt Wlan und richtig schöne Bäder, was hier eine Seltenheit ist. Im zweiten Hostel, in das ich jetzt gezogen bin( weil ich hier noch zwei Mädels aus dem Stray-Bus kenne und weil es ein wenig billiger ist), ist es aber auch sehr gemütlich. Und wirklich UEBERALL wimmelt es hier von Deutschen, das gibt’s doch einfach nicht! Locker 90 % in allen Hostels sind aus der Heimat, meine erste Unterhaltung mit den neuen Leuten beginnt daher dann immer so: „Hii, are you German?“ – „Yes?“ – „Oke, cool, dann lass ma‘ lieber auf deutsch weiter reden.“ Doch damit nicht genug, haben sich auch noch recht viele Deutsche dauerhaft hier niedergelassen; dauernd wird man von Ladenbesitzern oder anderen Einkäufern auf deutsch angesprochen. Mit dem Englisch-Lernen ist daher noch nicht allzu viel zu machen, außer beim Telefonieren zum Klären von irgendwelchen organisatorischen Sachen. Langsam sollte dann wohl echt mal ein Job her, aber in dieser Hinsicht sieht es bis Ende Oktober schlecht aus. Diese Woche steht jetzt noch eine Bootstour an, bei der man hoffentlich Delphine sehen kann, und ein Tagesausflug an das legendäre Cape Reinga.

Bin mal gespannt, ob das klappt…

Len

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von lenstolz

3 Kommentare zu “Paihia

  1. Tennis gespielt, sicher auf dem Platz hinter’m YHA?! Genau dort habe auch ich schon vor rund 3 Monate gelbe Bälle ‚rumgehauen! 😉
    Viel Spaß weiterhin & ich verfolge deinen Blog weiterhin gerne, denn es ist ein absolut seltsames Gefühl von Dingen zu lesen, die man genau so auch schon am anderen Ende der Welt unternommen hat!

  2. Hallo Len, freuen uns immer wenn wir eine neue Story im Blog sehen. Die Natur ist beeindruckend und dir scheint es ja auch gut zu gehen. Das mit dem Englisch wird schon noch kommen und ein Job wird dich auch noch finden. Hauptsache es macht Spaß und du scheinst ja auch angenehme Begleitung zu haben. Liebe Grüße von allen nach NZ!

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