Cape Reinga

„Oh nein, wir haben verschlafen!“

Nicht gerade einer der Sätze, die man zum Aufwachen hören will. Leider wurde ich aber genau durch diesen Satz geweckt, als ich zur Tagestour auf das Cape Reinga aufgestanden bin. Doch ich kam glücklicherweise mit den anderen noch rechtzeitig zum Bus. Die Tour ist wirklich empfehlenswert, die Landschaft da oben ist sehr beeindruckend!

Es war ein lustiger Tag mit zwei der Deutschen, die ich in Auckland kennengelernt habe; Hannah und Gisa. Zuerst ging es durch die Landschaft und auf das Cape, wo natürlich klassisch ein Bild vor Ort gemacht wurde. Daraufhin ging es „S-s-s-sandboarding“ (Zitat des coolen Busfahrers Paul). Eine recht abenteuerliche Sportart, bei der man auf Boogie-Brettern ein paar steile Sanddünen runterbrettert. Beste Gelegenheit für mich, meine Ungeschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Ich lieferte dann sogleich auch den Stunt des Tages, indem ich volle Kanne mit dem Gesicht voraus in den Sand gekracht und in einer fetten Staubwolke verschwunden bin (hat sogar meine Brille ordentlich weggefetzt). War aber trotzdem eine coole Erfahrung! Anschließend fuhr der Bus noch an und ueber den 90 Mile Beach. Cooler Weise gilt der Strand dort als offene Straße, die jeder befahren darf.

Nun geht es endlich in Richtung Süden weiter, die Woche ganz im Norden lief nicht ideal, habe leider ein paar coole Aktionen verpasst und mit der Arbeit hat man hier im Moment auch keinen Erfolg. Aber ich habe nun eine Zusage für WWOOFing, also Farmarbeit, zentraler auf der Nordinsel: in Okotiki. Da darf ich dann bei so einem älteren Mann aushelfen, bin mal gespannt, was mich da wohl erwarten wird. Ab morgen ( Stand: Mittwoch-Nacht, Ortszeit) geht es dann wirklich alleine weiter, ich verlasse die letzten Deutschen, die ich hier getroffen habe, und reise irgendwie nach Okotiki weiter.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz ein wenig was von den interessanten Eigenheiten des Landes erzählen, dieses Mal von den Gesetzen. Manche davon sind hier nämlich wirklich recht lächerlich: Wenn man hier ohne Helm beim Fahrradfahren erwischt wird, kostet das 100 $, im Stray-Bus muss man 150 $ zahlen, wenn man sich nicht anschnallt und das Krasseste bisher war ein Hostel, das das Trinken von Alkohol im Zimmer mit eine Strafe von kernigen 20000 $ bestrafen will. Nunja, konnte bisher immerhin diese Kosten verhindern…

Bis dann,

Len

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von lenstolz

2 Kommentare zu “Cape Reinga

  1. Na so kann man den Tag der Deutschen Einheit auch feiern! So ein Meer macht doch Lust auf mehr! Liebe Grüße von deiner Familie.

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