Blue Duck Station/ Arrival in Wellington

Am nächsten Tag ging es also weiter Richtung Süden, der nächste Stopp war die „Blue Duck Station“, die mal wieder vollkommen in der Einöde lag. Dort wurden mal wieder teure Aktivitäten angeboten und ich konnte dem meisten doch widerstehen, weil ich langsam wirklich ein schlechtes Gewissen angesichts meiner Ausgaben hatte, aber das „Clay Shooting“ musste ich dann doch ausprobieren! Zuerst wanderte ich wieder 2 ½ Stunden mit einer Engländerin und einer Tschechin den Berg neben unserem Hostel hoch, wobei auch wieder tolle Aussichten geboten wurden und anschließend wurde dann endlich auf die Clay-Scheiben geschossen! Dabei hat man dann ein echtes Gewehr in die Hand gedrückt bekommen, das mit spezieller Munition geladen wurde. Man muss dann versuchen, der Scheibe zu folgen und sie am höchsten Punkt zu treffen, bevor sie sich recht unberechenbar wieder zu Boden senkt. Das war wirklich lustig, wir waren zu viert und jeder hatte 10 Schuss, wobei der Brite Liam und ich eine überraschend gute Quote von 9 Treffern hinlegten (das klingt jetzt natürlich, als ob es sehr einfach wäre. Es ist auch nicht allzu schwer, aber die anderen zwei – ein irisches Paar – stellten sich nicht ganz so geschickt an. Der Ire hatte zwar sichtlich Spaß daran, männlich mit dem Gewehr rumzuschießen, aber traf auch nur 3 Clays und die Irin musste nach 2 Versuchen kapitulieren, da der Rückstoß des Gewehrs ihr einfach zu heftig war.). Es war auf jeden Fall sein Geld wert!

Danach gab es dann wieder lecker Lamm zum Abendessen und im Anschluss daran versammelten wir uns alle um ein Lagerfeuer draußen vorm Hostel. Hierbei lernte man noch ein paar weitere Menschen besser kennen, wie z.B. ‚Dangerous Dave‘, der seine Marshmellows am liebsten brennend isst, und unseren Bus-Fahrer, den alle Gollum nennen, weil er doch tatsächlich auf den Namen Smeagul getauft wurde (dafür wird er seinen Eltern auch dankbar sein…).

Am nächsten Morgen machten wir uns dann endlich zum Zielort Wellington auf. Für mich ging es erst mal hungrig los, da ich mir vor geraumer Zeit zwar ein Frühstück – also Müsli und Milch – gekauft habe, aber leider war die Milch nicht mehr allzu frisch und ich fand auch sonst keine mehr, bisschen ärgerlich. Aber ich habe mich dann irgendwie von Sandwichs an kleinen Haltestationen den Tag über ernährt. Angekommen in Wellington zeigte uns Gollum dann noch ein paar Ecken dort und ich schloss mich danach ein paar anderen an und ging in das Trek Global Hostel, während die restliche Stray-Crew, die auch gleich auf die Südinsel weiterreiste, in ein anderes Hostel ging.

Das Trek Global wurde mir von Kimmo empfohlen, der hier gewohnt hatte. Es ist echt nicht schlecht dort, der Preis ist okay (es gibt natürlich wieder viele Deutsche hier) und sie haben hier auch Sky, yeah!

An diesem ersten Abend wurde in der Lounge gleich mal ein neuseeländischer Film gezeigt: „Once were warriors“. Ziemlich abgefahrener Film über das Leben einer modernen Maori-Family mit ein paar heftigen Szenen, aber er war nicht schlecht eigentlich.

Hier mal noch einer meiner Treffer beim Clay Shooting:

Advertisements
von lenstolz

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s