Rotorua/Taupo/National Park (Travelling with Stray)

Nun ging es also endlich weiter. Die nächste Station wieder in der Zivilisation war wie gesagt Rotorua. Dort bin ich erst mal mit Stefan und Peter für 3 Tage geblieben und wir haben den Tages-Rhythmus mitsamt Verpflegung vom WWOOFing bei Paul wirklich vermisst, als wir da so vor unseren lauwarmen Nudeln mit Spinat (der uns zuvor schön ins Waschbecken gepurzelt ist) saßen.

Wir haben uns dann in der Zeit ein wenig die berühmten Mud Pools dort angesehen. Sie sind der Grund, warum die ganze Stadt den dezenten Geruch von verfaulten Eiern hat. Es ist ansonsten echt nett hier, aber da ich wirklich Kopfschmerzen von dem Gestank bekommen habe, war ich froh, als ich dann mit dem Stray-Bus weitergefahren bin.

Die nächste Station war nun Taupo. Bei dieser Busfahrt war ich doch endlich mal der einzige Deutsche! Dabei habe ich erkannt, dass wohl nur wir Deutsche sofort nach der Schule Work & Travel hier machen, alle anderen Reisenden (vor allem Briten, Amerikaner und verschiedene Europäer) sind deutlich älter, so zwischen 26 und 40, würde ich sagen. Daher kam ich mir dort schon ein wenig komisch vor, aber da alle sehr nett waren, fühlte ich mich dennoch wohl.

In Taupo kam ich in einem 16er Zimmer unter, auch mal eine interessante Erfahrung. Ich habe mit den anderen mir dann ein bisschen die Stadt angeguckt, die wirklich auch sehr sehenswert ist und wieder inmitten einer tollen Landschaft liegt. Schließlich wurde natürlich noch die Library für ein wenig WIFI besucht und dann gab es auch schon Abendessen.

Für den nächsten Tag war dann das sehr bekannte Tongariro Crossing geplant. Die Wanderung dauert etwa sieben Stunden, daher muss man sich ein wenig ausrüsten. Also stand ich schön früh auf und freute mich auf die Wanderung, aber es sollte mal wieder anders kommen. Eigentlich hätte man selbstständig für 35 Dollar dort laufen können, doch da sich die Verantwortlichen dort gerade an diesem Tag mit dem Wetter nicht sicher waren, musste man in Begleitung von Guides die Wanderung bestreiten, was dann gleich mal 105 Dollar kostet. Das war mir dann doch zu teuer und daher entschied ich mich, lieber nochmal wiederzukommen und die Wanderung dann zu machen.

Die Reise-Gruppe teilte sich dann auf: die eine Hälfte bestritt das Tongariro Crossing und ich wanderte mit den anderen ein paar kleinere Strecken in der Gegend. Dabei lernte ich zwei lustige Engländerinnen kennen; Lucy und Sasha.

Wir kamen dann gegen Nachmittag im National Park Hotel unter und konnten uns dort im Pool entspannen. Auch das Abendessen war nicht schlecht, aber wie immer blieb wieder eine Menge Geld liegen. Hier im Hotel kam der erste Deutsche zu unserer Reise-Gruppe hinzu und gerade diesen kannte ich schon: Es war Flo, einer aus meiner Gruppe von der ersten Woche in Auckland. Es ist wirklich faszinierend, wie viele bekannte Gesichter man hier so schnell wieder trifft, bereits in Rotorua habe ich beispielsweise auch die Amerikanerin Katie wiedergetroffen, die ich auf Waheke Island kennengelernt habe.

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von lenstolz

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