Wellington (Capital of NZ)

Wellington ist cool! Es ist hier echt angenehm, das Wetter wird auch gerade recht sonnig und es weht ein frischer Wind hier. Die Stadt ist nicht gerade riesig, aber schöner als Auckland. Obwohl es wie in jeder Stadt viele Autos gibt (und man hier als Fußgänger irgendwie gerne sein Leben riskiert und nach Lust und Laune auf die Straße rennt, anstatt drei Sekunden länger auf die grüne Ampel zu warten), trifft man hier vergleichsweise wirklich auf viele Skater und Fahrradfahrer.

Ich habe hier die ersten Tage mit Flo, Kate (Lehrerin aus England) und Sarah (Amerikanerin) rumgehangen, da Sarah jetzt für ein paar Monate hier wohnen wird und viele Ecken kennt. Flo, Kate und ich haben dann gleich mal ein wenig die Stadt erkundet; wir haben den botanischen Garten hier besucht, waren im Te Papa Museum und am Hafen.

Der Garten war echt ganz nett und vor allem das Museum ist einen Besuch wert, da man da echt ein paar interaktive Sachen ausprobieren kann wie z.B. in einem kleinen Häuschen eine Erdbebensimulation.

Ansonsten gibt es ab und an einen Snack im Subway und wir haben abends zusammen gekocht, aber da die anderen nun auf die Südinsel weitergezogen sind, hänge ich jetzt mit einem lustigen Mädel namens Aileen meist irgendwo bei der Library oder am Hafen rum, da es hier fast überall (mal gutes, mal schlechtes) WIFI gibt, was ein noch nie dagewesener Luxus ist! Ich habe daher beschlossen, nun ein wenig länger hier zu bleiben und erst nächstes Jahr auf die Südinsel weiterzuziehen (ich will auf jeden Fall am 28. November hier in der Stadt sein, wenn die Weltpremiere von „der kleine Hobbit“ hier stattfinden wird). Ansonsten suche ich hier einen Job und wenn da nichts klappt, werde ich hier in der Umgebung vielleicht auch einfach wieder ein wenig WWOOFen.

Und auch das Hostel gefällt mir weiterhin (mal davon abgesehen, dass der Feueralarm recht empfindlich ist und fast täglich – manchmal auch nachts – wenn irgendjemand kocht, losgeht): die Leute hier gerade sind echt nett und lustig und abends halte ich mich gerne mit ein paar anderen in der Lounge auf und gucke ein paar Filme auf Sky (empfehlen lässt sich bisher „Abraham Lincoln – Vampire Hunter“, wenn man ordentlich abgefahrene Action mag). Habe hier an einem Tag einfach vier Menschen getroffen, die ich auf meiner bisherigen Reise kennengelernt habe, Neuseeland kommt einem da richtig klein vor!

PS: Ich habe mich ja gegen einen Auto-Kauf entschieden und ich würde den Stray-Bus auch empfehlen (wobei Kiwi-Experience vielleicht eher für meine Altersgruppe geeignet ist, da das der sogenannte ‚Party-Reise-Bus‘ von Neuseeland ist, aber die Reisemöglichkeiten mit Stray sind deutlich besser, deswegen habe ich mich lieber dafür entschieden.) weil ich schon Unschönes bei den Autos mitbekommen habe: beispielsweise Peter und Stefan haben sich ein Auto zugelegt und dieses machte auch einen soliden Eindruck, doch gleich am nächsten Tag machte die Karre schlapp und sie wären wohl übel auf diesen Kosten sitzen geblieben, wenn sie nicht einen netten Mechaniker gefunden hätten, der ihnen ziemlich aus der Patsche geholfen hat.

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von lenstolz

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