First Couchsurfing in Christchurch

Kia Ora! Mit diesem „Hallo“ auf Maori will ich mich endlich wieder hier melden. Es ist eine Menge passiert in den letzten Tagen, darum will ich gleich mal zur Sache kommen.

Mein erstes Couchsurfing lief klasse! Ich kam bei einem Pärchen in Christchurch unter, das mir von Felix empfohlen wurde, der bereits bei ihnen auf der Couch gepennt hatte. Angenehmerweise kam ich jedoch in einem Zimmer mit einem Doppelbett für mich alleine unter, da der eigentliche Bewohner gerade ausgezogen war. Zak und Megan, zwei Kiwis in ihren Mittzwanziger und die Besitzer der Wohnung, waren wirklich sehr gastfreundlich. Gleich zu Beginn gab es eine Fahrt mit Zaks Subaru auf die Port Hills, sodass wir einige schöne Blicke auf die Stadt bekamen (selbstverständlich hab ich natürlich meine Kamera vergessen). Zak fungierte dabei auch gleich noch als ein Reiseführer der anderen Art und empfahl mir Plätze, an denen ich nachts draußen pennen könnte ohne von der Polizei erwischt zu werden, und erklärte mir ein wenig die geschichtliche Hintergründe.

Ich übernachtete drei Nächte bei den beiden und durfte Wasser, Elektrik und auch ihr Wlan benutzen sowie die süßen vierbeinigen Mitbewohner kennenlernen: die zwei Chinchillas (deren Namen ich gleich wieder vergessen habe) und das kleine Kätzchen Melly. Tagsüber begleitete ich Zak zu seiner Arbeit beim Abschleppdienst, wodurch ich wirklich eine Menge von Christchurch sehen konnte und dabei immer wieder ein paar interessante Fakten von Zak erfuhr. Er zeigte mir bis aufs Übelste zerstörte Wagen, Kniffe für den neuseeländischen Straßenverkehr und auch wie man schnell und einfach ein Auto knackt (ohne die Scheibe einzuschlagen).

Zum Lunch kauften wir schnell einen Imbiss im Laden und leisteten dann Megan an ihrem Arbeitsplatz – einer Sockenfabrik – Gesellschaft. Ich bekam sogleich auch eine Rundtour durch die Fabrik, vorbei an flinken und lärmenden Maschinen und der kleinen Crew, die für eben jene zuständig waren. Am Schluss gab’s dann auch gleich noch ein paar Socken. Abends gingen wir es auch eher neuseeländisch bequem an, indem wir beispielsweise für eine Runde Billard in den Pub gingen, in der Wohnung mit Freunden aßen oder einfach ein wenig virtuell mit „Tekken 6“ aufeinander einprügelten.

Die drei Tage bei Zak und Megan waren wirklich unterhaltsam und mir ist klar geworden, wie groß Christchurch als drittgrößte Stadt Neuseelands (nach Auckland und Wellington) doch ist und wie viel es auch nach den Erdbeben hier noch zu sehen gibt.

Nach diesem Kurz-Aufenthalt ging es für mich wieder auf Reisen. Meine Mutter und meine Tante kamen planmäßig am Donnerstag, den 28.02., gegen Nachmittag hier in Christchurch an. Seitdem sind wir wirklich eifrig am reisen, haben schon faszinierende Sachen sehen können und sind beispielsweise bis jetzt schon 2000 Kilometer mit unserem geliehenen Wagen gefahren. Und bis die beiden nächsten Dienstag wieder abreisen liegt noch ein wenig was vor uns.

Demnächst also mehr dazu und so viel sei schon mal gesagt: Die ersten sechs Monate hier waren nur das Aufwärm-Programm, die wilde Reise durch Neuseeland geht jetzt erst so richtig los! 😉

 

Len

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