Roadtrip with mum and aunt Part 2: Akaroa, Lake Tekapo & the long drive to Te Anau

Nachdem wir uns also von diesem glorreichen Tag erholt hatten, ging es von Christchurch erst in Richtung Südost nach Akaroa weiter, bevor wir endlich in den Süden nach Lake Tekapo fuhren. Wie bereits einmal erwähnt, ist Akaroa ein putziges kleines Örtchen und eine der wenigen Siedlungen mit einem großem französischem Einfluss. Wir kamen gegen Mittag an, sahen uns wieder ein wenig um und tranken einen Kaffee. Mehr oder weniger also alles, was man dort so unternehmen kann.

Die nächste Station war nun also Lake Tekapo, der wohl schönste See Neuseelands. Da ich auch hier bereits schon gewesen war, konnte ich meiner Mutter und meiner Tante gleich mal ein paar sehenswerte Ecken zeigen. Wir konnten den Anblick der Sonnenuntergangs dort von unserem recht nahe gelegenen Hotel genießen und gingen nach dem Abendessen auch recht früh ins Bett, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Wir hatten den wohl längsten Streckenteil vor uns, knapp 450 Kilometer galt es nun von Lake Tekapo nach Te Anau, einer Stadt im Southland (also südlichsten Gebiet Neuseelands), zu bewältigen. Meine Mutter, auf die der Wagen angemeldet war (man darf bei den meisten Autovermietungen erst ab 21 ein Auto mieten) und die sich erfreulicherweise sehr schnell an den Links-Verkehr anpasste, fuhr die meiste Zeit. Auch ich saß eine kurze Weile am Steuer, um sie ein wenig zu entlasten. Da wir ab und an immer wieder einen Stopp zur Erholung einlegten, hielten wir an vielen kleinen Orten, die meist kaum auf den Karten verzeichnet waren und gerne mal eine Einwohnerzahl zu besitzen schienen, die man an einer Hand abzählen konnte.

Doch wie der Zufall es so wollte, sollten wir aus heiterem Himmel ein Museum von Neuseelands größtem Star nach Peter Jackson finden: Shrek, das Schaf. Der unglaubliche ( oder vielmehr hochgradig lächerliche) Grund, warum dieses Schaf es zu Berühmtheit geschafft hat, ist recht einfach erklärt. Shrek führte ein stinknormales Leben auf einer großen Farm mit seinen 10000 Brüdern und Schwestern. Doch eines Tages beschloss es, dass ihn das gewöhnliche Leben eines Schafes nicht mehr ausfüllen konnte und so flüchtete es in umliegenden Höhlen. Damit kam es auch im wahrsten Sinne des Wortes für knapp sieben Jahre ‚ungeschoren‘ davon und als es wieder eingefangen wurde, sah man vor lauter Wolle das Schaf kaum noch. Das Einfangen und die anschließende Schur der 27 kg schweren Wolle wurde von Fernsehsendern live übertragen (weil hier in Neuseeland halt einfach nicht so viel Nennenswertes passiert) und Shrek ging im Anschluss daran auf Tournee. Es wurden Kinderbücher über dieses Abenteuer geschrieben und das Schaf besuchte sogar die Premierministerin im neuseeländischen Parlament (man stelle sich vor, die würden so einen Trubel für alle 30 Millionen Schafe dort veranstalten). Es war also wirklich ein außergewöhnlicher Museumsbesuch, bei dem es Fotos von Shreks Reisen sowie eine lebensgroße Statur dieses Helden zu sehen gab.

Den Museumsbesuch könnte man wohl das absurde Highlight unserer Reisen zu diesem Zeitpunkt nennen und bald darauf kamen wir endlich in Te Anau an. Wir machten uns ein wenig mit dem Dorf vertraut und gingen mit großer Vorfreude ins Bett, denn es sollte der womöglich sehenswerteste Teil unserer Reise kommen: eine Übernachtungskreuzfahrt auf dem weltberühmten Milford Sound.

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