Some more days in „the adrenaline capital of the World“: Queenstown

 

 

Angekommen in Queenstown, gönnte ich mir gleich einmal einen neuen Haarschnitt – gerade mal der zweite Frisörsbesuch während meiner Zeit hier! Wie erhofft folgten nun ein paar recht heitere Nächte, in denen ich eine Menge interessanter Spiele und Bars kennenlernte. Eines dieser Spiele beispielsweise war der Bungy-Run, bei dem man mit einem Bungy-Seil umgeschnallt versuchen muss so schnell wie möglich einerseits als Teampartner A einen Drink von der anderen Seite der Bar zu holen und als zweiter Teampartner dann wiederum diesen mit maximalem Tempo zu trinken. Ich gewann leider trotz meines sagenhaften Sprints nicht. Die herausragendste Bar, die ich besucht habe, war wohl die „Ice Bar“, die, wie der Name wieder vermuten lässt, tatsächlich vollkommen aus Eis besteht. Es herrschen etwa Minus 5 Grad dort und man wird vorher mit einer entsprechenden Winterausrüstung ausgestattet. Da sowohl ‚Gläser‘ wie auch Tische aus Eis geformt wurden, passierte es schnell, dass sich der Drink flott mal verabschiedete, indem er vom Tisch rutschte. Alles in allem ein sehr interessanter Spaß, den man ruhig mal ausprobieren kann. Nach einer gewissen Zeit wird es dann aber doch einfach nur kalt und man sollte die nächste Bar aufsuchen. Meist läuft es dann so, dass der Abend in der Worldbar endet, die wohl die bekannteste Bar ist. Dort lässt es sich wirklich gut aushalten, nette Location, gute Musik.

 

Doch irgendwann ist jede Nacht vorbei und so muss man versuchen, mit seinem Tag in Queenstown etwas anzustellen. Eine Beschäftigung zu finden, ist eigentlich recht einfach, doch fast nie billig. Es gibt unzählige Aktivitäten hier und fast keine davon ist gratis. So ließ auch ich mich zu einem Ritt mit dem berühmtem Jetboat hinreißen, bei dem man mit rasanter Geschwindigkeiten durch die engen Schluchten von Queenstowns Umgebung (in meinem Fall der „Skippers Canyon“) düst. Auch das war eine Erfahrung, die ich so noch nicht machen durfte: der Fahrer preschte uns mit seinem Gefährt durch die Wellen des Flusses, ließ das Jetboat nach links und rechts schwenken, ab und an hätte man wohl mit dem Arm die Felswände berühren können. Zum Verschnaufen wurde das Boot zwischendurch mit einer schwunghaften 360 Grad-Drehung gestoppt.

 

Auch dem naheliegenden Dörfchen Arrowtown stattete ich an einem sonnigen Tag einen kleinen Besuch ab, indem ich mich dort mit Richard, einem britischen Freund, ein wenig umsah. Der Herbst war zwar schon um, doch man konnte immer noch die faszinierenden Blattfärbungen der umgebenden Bäume genießen.

 

Ich kann wirklich sagen, dass ich diese Woche mit dem Stray-Bus wieder sehr genossen habe. Auch wenn viele Leute, die ich hier getroffen habe (und die kein Stray-Ticket haben) diese Art zu reisen kritisieren, muss man beachten, dass man fast immer eine gute Zeit mit einer lustigen Gruppe hat und das kann manchmal wohl mehr Spaß machen, als alleine mit einem Auto Neuseeland zu erkunden. Ich genoss die Zeit in Queenstown sehr, da es ein wirklich schönes Städtchen ist, das unzählige Attraktionen zu bieten hat, doch nun galt es für mich, wieder Richtung Norden weiterzureisen. Ich besuchte die verbliebenen Freunde in Alexandra noch für eine Nacht, was auch wieder klasse war und kämpfte mich schließlich mit Trampen, Bus- und Schifffahren nach good old Wellington hoch. Es bleiben noch genau 1 ½ Wochen, bis ich am Montag, den 20.05., Neuseeland verlassen muss und von Auckland nach Sydney weiterfliege, doch ein bisschen was habe ich noch in Planung…

 

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