Goodbye New Zealand – leaving with a permanent memory on my calf & countless amazing memories on my mind

Es ist also tatsächlich so weit. Ich bin zurück in Auckland, wo alles vor fast 9 Monaten begann. Ich kann kaum glauben, dass ich morgen früh dieses wundervolle Land tatsächlich verlassen werde, um nach Australien weiterzuziehen. Da mir bewusst ist, wie besonders dieses Abenteuer am anderen Ende der Welt war, habe ich mir nun in meiner letzten Woche in Wellington noch ein Tattoo stechen lassen. Bevor ich hier her kam, hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass ich mir jemals ein Tattoo stechen lassen würde, doch die Kultur der Maoris, bei der das Tätowieren ein solch hohen Stellenrang hat, hat mich beeindruckt. So habe ich mir auf Anraten eines befreundeten Maoris mein eigenes Tattoo während dieser Reise entworfen und es in einem eigenen Stil mit der Bedeutung, die mir wichtig ist, gefüllt: Mein Leben mit meiner Familie, Freunden, Zukunft und Hoffnungen habe ich so zu einem einzigartigen Tattoo zusammengestellt, dass man so wohl auf keiner anderen Haut findet wird. Der besagte Maori war übrigens beispielsweise dann sehr stolz auf mich und konnte kaum glauben, dass dieser deutsche Bub das entworfen hat.Das Tätowieren wiederum war eine wirklich sehr schmerzhafte Angelegenheit, vier Stunden stöhnte und fluchte ich da beim Tätowierer vor mich hin, doch am Ende war es das wohl alles wert.

Meine Reise durch Neuseeland war wirklich ein unglaubliches Abenteuer, weitaus besser als ich es mir jemals hätte träumen lassen, gespickt mit Erfahrungen, die ich wohl so schnell nicht mehr vergessen werde:

Ich habe so viele Menschen hier kennen lernen dürfen, Leute von überall. Sei es Asien, Süd- oder Nordamerika, Afrika, unzählige Europäer (was natürlich auch zu einem großen Anteil Deutsche waren) sowie einige aufgeschlossene Neuseeländer. Mit diesen Leuten (oder auch alleine) bin ich nun also aus einem Flugzeug gesprungen, über Straßen, Gletscher, wunderschöne Strände und Vulkane sowie durch Regenwälder und die Heimat der Hobbits gereist, habe Höhlen mit Glühwürmchen erforscht, mich im Sandborden versucht (mehr oder weniger erfolgreich), ein Gewehr ausprobiert und mich gar nicht mal so schlecht beim Clay-Scheiben-Schießen angestellt, ein paar interessante bis miese Jobs ausprobiert, Martin Freeman und den Rest der „Hobbit“-Crew an der Weltpremiere gesehen, mit wilden Delphinen geschwommen, mit ein paar Maoris den Haka getanzt, mit Mönchen zusammen gelebt und gebetet und schließlich das wohl mieseste Silvester (Gisborne ist doof.) sowie ein wundervolles Weihnachts-Grillen erlebt. Ich habe in 33 verschiedenen Hostels, in einer Wohnung zum Couchsurfen und in drei WWOOFing-Plätzen gewohnt und dort sowie in Autos und auf der Straße (Gisborne ist halt doof.) geschlafen. Mit Bussen, Fähren, Roadtrips sowie Trampen (aufgrund der aufgeschlossenen Einwohner dieses Landes) bin ich dabei von einem Ort zum nächsten gekommen.

Ich kann Work & Travel in Neuseeland wirklich nur weiterempfehlen, angesichts der breiten Masse an Möglichkeiten in diesem Fleckchen unserer Erde ist wirklich für jeden was dabei. Doch nun hat dieses Abenteuer wohl sein Ende gefunden, vielleicht komme ich wieder, wer weiß? Meine Reise ist glücklicherweise noch nicht ganz vorbei. Morgen werde ich mich mit meiner Cousine Jana in Sydney treffen und dann geht es zusammen irgendwie nach Melbourne, danach für mich wieder nach Sydney und am dritten Juni geht es dann noch für eine Woche nach Hong Kong, bevor ich schließlich heim fliege.

Kia Ora, Aotearoa!

PS: Und passend zu diesem Fazit auch noch ein paar meiner liebsten Bilder.

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