Travelling together Part 1

Ende Oktober kam auch meine Freundin Jetty für eine kurze Zeit zu Besuch. Da sie bei einem Stadt-Trip immer versucht, möglichst viel zu sehen, nahmen wir uns ein relativ volles Programm vor, dass wir dann auch mehr oder weniger so abarbeiteten.

Die erste Hälfte ihres Aufenthalts wurde leider buchstäblich getrübt durch den hartnäckigen Haze, sodass die Motivation, draußen unterwegs zu sein, nicht gerade riesig war. Wir erkundeten dennoch das arabische Viertel der Stadt, die Marina Bay Front mit der abendlichen Laser Show sowie die Gardens by the Bay mit der dortigen Licht Show. Ein weiterer Teil unseres Abendprogramms war eine Beach Party auf Sentosa Isand, wo die Singapurer sämtliche Hemmungen ablegten und wirklich ordentlich feierten inmitten von Seifenblasenkanonen, einem Pool und einer fantastischen Strand Kulisse. Auch den „legendären“ Singapore Sling im Raffles Hotel ließen wir uns nicht nehmen und begleiteten meinen Freund und Singapur-Experten Geriko dorthin. Das besondere an der Bar dort, der sogenannten Long Bar, ist, dass man zu seinem – nicht gerade allzu günstigen – Getränk (ein Singapore Sling gibt’s für knapp 20 Euro) unbegrenzt Erdnüsse bekommt, die man dann absolut gleichgültig auf den Boden schmeißt. Man kann sich also vorstellen, wie es dort an manchen Stellen ausgesehen hat…

Chinatown bot uns ebenso abwechslungsreiche Ecken, von traditionellen Tempeln inmitten der Hochhäuser, bis hin zu kleinen verwobenen Gassen, inmitten derer man übrigens dann auch auf das ARD Auslandsstudio in Singapur stößt.

Wir versuchten dabei auch kulinarisch die gewaltige Vielfalt Singapurs zu erleben und so gab es viele kleine asiatische Snacks, Zwischenstopps in Hawker Centers, ein Frühstück im Zoo mit tierischer Gesellschaft (dazu später mehr) sowie eine Mahlzeit in einem Cat Café (und nein, nur weil wir hier in Asien sind, heißt das jetzt nicht, dass man sich in einem solchen Café auf die Zubereitung von Katzen spezialisiert hat, ganz im Gegenteil: man hat die Möglichkeit, sich eine kleine Leckerei zu gönnen, während bis zu 10 Katzen durch den Raum wuseln).

Auch die berühmt-berüchtigte Durian-Frucht haben wir uns nicht entgehen lassen. Es ist so ziemlich überall verboten, diese sogenannte Stinke-Frucht mit sich rumzutragen; man sieht in den Metros und den Bussen Schilder, wo extra nochmal darauf hingewiesen wird. Nicht zu Unrecht, wie man wohl anmerken muss. Die Frucht sondert einen Geruch ab, der ziemlich fies stinkt und anscheinend auch nicht so schnell wieder weg geht. In der Hoffnung, dass wenigstens der Geschmack  angenehmer wäre, haben wir die sogenannte „Königin unter den Früchten“ probiert und konnten leider nicht allzu viel Positives daran finden. Der Geschmack ist besser als der Geruch, aber dieses sonderbar matschige Fruchtfleisch ist unserer Meinung nach dennoch nicht wirklich weiterzuempfehlen.

Advertisements
von lenstolz

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s