Kyoto (Part 1)

Wir kamen gegen 6 Uhr morgens in Kyoto an. Leider hatte ich es versäumt, den Weg von der Bushaltestelle zum Hostel nachzugucken. Wir hatten also keine Ahnung, wo wir waren, geschweige denn, wo wir hin mussten. So orientierten wir uns einfach ein wenig an den Ortsschildern und nachdem wir endlich auf unserem Weg einen Family Mart mit dem üblichen gratis WLAN (ein weiterer Vorteil in Japan – fast überall gibt’s gratis WLAN!) gefunden hatten, ging es noch ein kleines Stück weiter mit dem Gepäck und auf halb 8 waren wir dann auch beim Hostel und gönnten uns recht bald dort im dazugehörigen Café erst mal ein Frühstück.

Während mein Bruder, der bereits schon einmal in Kyoto gewesen war, sich nun erst einmal für die weiteren Stunden zur Erholung zurückzog, plante ich meinen Tag und zog gegen 10 Uhr morgens los.

Unser Hostel hatte eine gute Lage, sodass ich von dort aus direkt die erste Tour zu Fuß starten konnte, nämlich durch Southern Higashiyama. Hier zeigte sich Kyoto gleich von seiner schönsten Seite: die geradezu überwältigende Masse an traditioneller Sehenswürdigkeiten zeigte sich quasi  an jeder Ecke. Ich hatte mir den Heian Schrein als Ziel vorgenommen und schlug mich dann mit spontanen Umwegen dorthin durch. Dieses wunderbare Viertel wie auch der Schrein mitsamt Garten ist wirklich sehenswert.

Mit leichten Schwierigkeiten (ich kam nicht so ganz zurecht mit dem Bus fahren in Kyoto – dort findet man meist kaum etwas auf Englisch angeschrieben und die Busfahrer können auch nicht immer weiterhelfen; eine weitere Schwierigkeit war dann vor allem auch, dass Google Maps mir nicht die genauen Stellen zum Umsteigen angezeigt hat -> daher am besten immer Metro fahren, wenn das möglich ist, in Kyoto ist diese nur leider noch nicht so groß ausgebaut) machte ich mich dann von dieser Gegend im Osten auf in Richtung Westen – nach Arashiyama zum sogenannten Tenryu-ji Tempel.

Alleine dieser Tempel ist schon einen Besuch wert; wie viele andere Tempel in Kyoto ist er Teil des Weltkulturerbes. Tenryu-ji Tempel grenzt an einen Wald an und bildet in seinen Gärten eine schöne Kombination daraus. Der schönste Anblick bietet sich aber, wenn man den Tempel durch das Nord-Tor verlässt: Nur weniger Meter entfernt beginnt dort nämlich die sogenannte Bamboo Grove, ein wunderbarer Bambus Wald und damit wohl wiederum ein Anblick, der seinesgleichen sucht.

Von dort aus begab ich mich weiter bergauf zu einem weiteren Garten, den ein hiesiger Film Star extra für Touristen anlegen lassen hat und von wo aus man eine schöne Aussicht genießen konnte.

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von lenstolz

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