Osaka (Part1)

Es dauerte gerade einmal knapp eine Stunde, um von Kyoto nach Osaka zu kommen. Nachdem Kyoto nur so von Japans traditioneller Kultur strotze, sollte es nun wieder etwas moderner werden, was auf jeden Fall hinsichtlich der Fortbewegung eine Verbesserung war. Und auch das Nachtleben in Osaka war selbstverständlich deutlich lebhafter. Wobei man dazu sagen sollte, , dass es in Osaka als einige der wenigen Städte tatsächlich ein paar Ecken geben soll, wo man sich angeblich nachts lieber nicht alleine rumtreiben sollte… Wie dem auch sei, uns ist nichts passiert und auch in Osaka fühlte ich mich wieder sehr wohl.

Es war relativ einfach, zu unserem Hostel zu kommen. Wir ruhten uns dort kurz ein wenig aus und begaben uns dann auf Empfehlung des Hostels hin zum Umeda Sky Building, wo wir bei bester Aussicht den Sonnenuntergang beobachten konnten.

Im Anschluss daran ging es weiter zur längsten Shopping-Meile Japans, der Tenjimbashisuji Shopping Street, die wir entlang schlenderten und uns unterwegs unser Abendessen holten. Diese Straße ist jedoch wohl eher tagsüber gut besucht und ich bekam den Eindruck, dass Osaka vielleicht doch deutlich früher als Tokyo Feierabend machen würde. Ich sollte jedoch recht schnell eines Besseren belehrt werden.

Die nächste Station war nämlich Americamura, auch bekannt als das Amerikanische Viertel. Hier war auch spät noch gut was los und man bemerkte recht schnell den jugendlichen und hippen Touch, den die Gegend verspricht. Das Ganze wird jedoch noch getoppt, wenn man dann noch etwas weiter südlich zum Dotonbori Kanal läuft. Dort trifft man auf das wahre Nachtleben in Osaka, nämlich im Minami Stadt Zentrum.

Hier drängen sich auch spätabends unter der Woche noch breite Massen an Menschen vorbei an den vielen Läden und Bars der Shinsaibashi Shopping Arcade. Ich war wirklich überrascht, wie viel hier auf einmal los war. Auch zum Feiern-gehen soll das wohl die beste Gegend in Osaka sein. Für mich stand das aber nicht zur Debatte, da ich den nächsten und letzten Tag in Japan noch anständig nutzen wollte. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auch, dass man eigentlich nur eine Seitenstraße nehmen musste, um direkt vom größten Trubel in eine traditionelle Gegend samt Tempel zu kommen (Hozenji Yokocho).

Früh morgens ging es daher also wieder los und diesmal zum vermutlich bekanntesten Highlight der Stadt; dem Osaka Castle. Dieses Bauwerk war wirklich beeindruckend, leider hatte ich mit dem Jahresende ein schlechtes Timing gewählt, da viele Sachen in den letzten vier, fünf Tagen des Jahres geschlossen waren und so auch Osaka Castle.

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von lenstolz

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